Zoom: Die Nummer 1 im NASDAQ

Zoom: Die Nummer 1 im NASDAQ

Montag, 18. Mai 2020Lesezeit: 2 Minuten

Haben Sie in den letzten Monaten auch schon mal «gezoomt»? Sie wären jedenfalls nicht alleine, denn der Videodienst-Anbieter Zoom erfreut sich gegenwärtig grosser Beliebtheit. Lesen Sie hier wie es um das Unternehmen steht und wie Sie mit reduziertem Risiko am potenziellen Erfolg der Aktie teilhaben könnten.

Cloud-Lösungen und Online-Konferenzsysteme erfreuen sich – dem Coronavirus sei Dank – nie dagewesener Beliebtheit. Bereits vor der Krise wurde in diesem Markt mit einer Umsatzverdoppelung auf 6 Mrd. US-Dollar bis 2026 gerechnet. Diese Zahl dürfte durch den jüngsten Boom nun noch weiter in die Höhe getrieben werden. Zoom Video Communications gilt als einer der grossen Profiteure dieser Entwicklung.

Homeoffice «für immer»?

Mit Zoom Cloud Meetings wird das Wohnzimmer zum Konferenzraum. Neben Video-Meetings werden zusätzliche Funktionalitäten wie File Sharing oder ein digitales Whiteboard zur Verfügung gestellt. Für Unternehmen, die vermehrt auf Homeoffice setzen, ist die Zoom Lösung deshalb sehr gefragt. Ein Blick auf die untenstehende Grafik zeigt, wie die Nutzerzahl in der anhaltenden Krise rapide angestiegen ist. Doch auch nach der Krise dürfte die Nutzung von Homeoffice – und damit Videokonferenzlösungen – nachhaltig gefragt sein. So gab beispielsweise die Social Media Plattform Twitter bereits bekannt, dass ihre Mitarbeiter auf ewig im Homeoffice bleiben können, sofern es ihre Rolle erlaubt.

Quelle: statista.com

Zoom-Aktie im Performance Vergleich

Die Corona-Pandemie hat den weltweiten Aktienmärkten stark zugesetzt. Doch gibt es kaum ein Index, der es mit dem amerikanischen Tech-Index, dem NASDAQ, aufnehmen kann. Denn dieser konnte seine Verluste mehr als wettmachen. Seit seinem Tiefstand am 20. März 2020 hat er mehr als 30 % zugelegt – und seit Anfang Jahr sind es immerhin 4 %, während sich viele andere der grossen Indizes noch im negativen Bereich befinden.

Wesentliche Kurstreiber des NASDAQ waren vor allem die Tech-Giganten, die von der zunehmenden Digitalisierung, welche die Krise mit sich brachte, profitieren konnten. Die beiden grossen Cloud Anbieter Amazon und Microsoft haben in diesem Bereich einen massiven Nachfrageanstieg verzeichnet und die Aktienkurse boomten. Zusammen sind die beiden Tech-Riesen für rund einen Viertel der Aufwärtsbewegung im NASDAQ verantwortlich. Doch wird deren Aktienkursentwicklung von Zoom Video Communications in den Schatten gestellt. Seit dem IPO im vergangenen Jahr konnte sich die Zoom-Aktie mehr als verdoppeln.

Kritik an Zoom

Die Lösungen von Zoom laufen über eine Cloud und können einfach auf einer Vielzahl von Geräten verwendet werden. Die Technik, im Jargon bekannt als Video as a Service (VaaS), ist ein wesentlicher Wachstumstreiber im Markt für Konferenzsysteme. Mit der stark ansteigenden Nutzung in den letzten Monaten sind aber auch Sicherheitslücken bei Zoom offenbart worden. So hat sich bereits der Begriff «Zoombombing» eingebürgert und beschreibt das unerwünschte Eindringen eines Fremden in eine laufende Video-Konferenz. Ein heikles Thema vor allem für Firmennutzer, die sensible Daten teilen.

Als Reaktion auf die jüngst laut gewordene Kritik am Sicherheitskonzept gab Zoom kürzlich die Übernahme des Start-Ups Keybase bekannt. Der Corona-Aufsteiger will damit die Einführung einer Verschlüsselungssoftware beschleunigen. Zahlende Zoom-Kunden sollen auf diese Weise in naher Zukunft die Möglichkeit erhalten, die Videokonferenzen mit einer «End-to-End»-Verschlüsselungsmethode zu schützen.

Eine Investitionslösung mit Sicherheitspuffer

Für Anleger, denen eine Direktinvestition in die Aktie zu unsicher ist, könnte ein konservativ ausgestalteter Barrier Reverse Convertible eine attraktive Investitionsalternative darstellen. Dank einer niedrigen Europäischen Barriere von 50 % bietet es Anlegern einen üppigen Sicherheitspuffer, welcher Kursrückschläge bis 50 % abfedert. Barrierenbeobachtung findet nur bei Schlussfixierung statt. Der Coupon von 10 % p.a. wird in jedem Fall bezahlt. Der Anleger trägt das Emittentenrisiko.

 

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