«Wussten Sie, dass …» - Wissenswertes über künstliche Intelligenz

«Wussten Sie, dass …» - Wissenswertes über künstliche Intelligenz

Freitag, 18. August 2017Lesezeit: 2 Minuten

Das Gebiet «Künstliche Intelligenz» (KI) befasst sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens. Aus diesen künstlichen neuronalen Netzen sind bereits etliche verblüffende Anwendungen hervorgegangen.

Wussten Sie, dass ...

 

. . . die Firma Westinghouse in Ohio bereits auf der Weltausstellung 1939 in New York den Roboter «Elektro» vorstellte, der sprechen, zählen und Zigaretten rauchen konnte?

Seither waren humanoide Roboter immer wieder ein grosses Thema in den Medien – etwa 1980 der Wabot am Klavier, 2005 der Trompete spielende Toyota Walking Partner Robot oder 2013 Roboy, der dem menschlichen Körper nachempfunden ist.

. . . der von der Universität Zürich entwickelte Roboy sich nicht nur wie ein Mensch bewegen und Fragen beantworten, sondern auch Emotionen zeigen kann?

Es ist den Forschern zwar nicht gelungen, Roboter mit Gefühlen auszustatten – doch haben diese gelernt, die Gefühle von Menschen zu erkennen und zu deuten.

. . . Marvin Minsky, einer der führenden Köpfe im KI-Bereich, 1970 erklärte, dass es in drei bis acht Jahren Maschinen mit der durchschnittlichen Intelligenz von Menschen geben werde, die Shakespeare lesen würden?

Heute, fast 50 Jahre später, geht es Experten jedoch weniger darum, möglichst menschengleiche Roboter zu erschaffen, sondern intelligente Maschinen zu entwickeln, die wie Menschen arbeiten und reagieren.

«Kein Mensch, sondern der IBM-Algorithmus Watson hat den Trailer von ‹Das Morgan Projekt› erstellt.»»

. . . im Basketball Wurfroboter entwickelt wurden, die mit einer Genauigkeit von 99 % den Menschen weit übertreffen?

Die Wurfmaschine ist zudem lernfähig: Sie schaut sich vom Menschen bestimmte Wurftechniken ab und führt diese dann mit so hoher Präzision aus, dass sogar Profis verblüfft sind.

. . . weltweit mehr als 300 Forscherteams daran tüfteln, Fussball spielende Roboter zu konstruieren, die autonom über das Spielfeld navigieren und Tore schiessen?

Die miteinander vernetzten Akteure sollen mithilfe von KI Spielsituationen antizipieren und Spielzüge wie beim Schach vorausberechnen. Jedes Jahr treten beim RoboCup, einer Art WM im Roboterfussball, Maschinen verschiedener Forschungsteams gegeneinander an.

. . . kürzlich erstmals ein Computerprogramm ein Drehbuch für einen Kurzfilm verfasst hat – nachdem es mit etlichen Science-Fiction-Drehbüchern gefüttert worden war?

Der Künstler und Informatiker Ross Goodwin und Regisseur Oscar Sharp haben für das Projekt einen Algorithmus geschrieben, der die Funktionsweise des Gehirns nachahmt. Sie liessen das Programm – das sich selber den Namen Benjamin gab – etliche Filmskripte lesen und befahlen ihm dann, aus den gesammelten Daten ein neues Drehbuch zu kreieren.

. . . 20th Century Fox Ende August 2016 einen Trailer zum Film «Das Morgan Projekt» präsentiert hat, der von einem Computerprogramm gefertigt wurde?

Der Algorithmus Watson, der von IBM entwickelt wurde, hat insgesamt 100 Trailer von Horrorfilmen analysiert, um den 60 Sekunden langen Werbefilm anzufertigen.

. . . eine japanische Versicherung im Januar 2017 mehr als 30 Mitarbeiter durch die Watson-Plattform ersetzt hat?

Das Programm, das über Softwaremodule zur Erstellung von Hypothesen, ihrer Analyse und Bewertung verfügt, soll Namen und Daten der Versicherten sowie deren medizinische Vorgeschichte prüfen und Verletzungen bewerten.

. . . Watson in Pilotstudien dafür eingesetzt wurde, vorherzusagen, welche Arzneistoffe bei bestimmten Krankheiten wirksam sein könnten?

Das Programm soll zudem künftig Rechtsanwälte bei der rechtlichen Recherche in juristischen Datenbanken entlasten.

16.01.2021 13:51:46

 

Kommentar schreiben

 

  

 

  

 

* Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden

So wollen wir miteinander diskutieren! Beachten Sie bitte unsere Blog-Netiquette.