«Wussten Sie, dass …» - Wissenswertes rund um Wearables

«Wussten Sie, dass …» - Wissenswertes rund um Wearables

Samstag, 4. April 2015Lesezeit: 2 Minuten

Das Potenzial der «Wearable Technology» ist riesig. Was auf den ersten Blick wie eine Spielerei aussieht, wird unser gesamtes Leben – angefangen beim Gesundheitswesen bis hin zur Arbeitswelt – tiefgreifend verändern.

Wussten Sie beispielsweise, dass…

 

... die Wearables bereits auf die 70er-Jahrezurückgehen?

1975 produzierte Hamilton Watch die erste Taschenrechner-Uhr für das Handgelenk. Der 1979 von Sony lancierte «Walkman» gilt gar als eine der wichtigsten Erfindungen der tragbaren Technologie.

 

… Nick Woodman, Firmengründer von GoPro, bereits 2002 die erste Actionkamera für professionelle Surfaufnahmen entwickelte?

Action Cams lassen sich an Helmen, Sportgeräten usw. befestigen und sind heute sowohl bei Sportlern wie auch bei Videoproduzenten höchst beliebt.

 

… Kompressions-Shirts, wie sie etwa Fussballprofis tragen, integrierte Sensoren enthalten, die permanent Herzfrequenz, Beschleunigung, Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke messen?

«Intelligente» Textilien können dank E-Fasern (Stoffe mit direkt in die textile Architektur integrierte Mikrochips) auch leuchten, Strom leiten, funken, wärmen oder die Gesundheit überwachen.

 

 

Im Sport sind Wearables höchst beliebt.

Im Medizinsektor weisen die kleinen elektronischen Helfer das vermutlich grösste Potential auf.

 

… GPS-Golfuhren von Garmin Golfplatzansichten für mehr als 30’000 internationale Plätze anzeigen?

Sie erkennen automatisch den Golfplatz, wechseln zwischen den Löchern und zeigen stets die richtigen Distanzen zu den verschiedenen Bereichen des Grüns an.

 

… es Hörgeräte gibt, die Anrufe, Filme, Musik, Videochats und Hörbücher direkt vom Handy oder Tablet auf das Hörgerät übertragen?

Etwa das ReSound LiNX, das gleichzeitig zu den kleinsten Hörgeräten auf dem Markt gehört.

 

… moderne digitale Medizinpflaster den Blutzuckerspiegel oder die Nierenfunktion messen können?

Schon länger auf dem Markt sind Pflaster, die etwa die Haltung oder Muskelaktivität des Trägers überwachen.

 

… bei den «Edibles» (essbare Technologie) organische, verdaubare Mikrochips in Medikamente eingepflanzt werden?

Die Biotech-Firma Proteus Biomedical arbeitet an intelligenten Pillen, die den Gesundheitszustand des Körpers überwachen und diagnostische Hilfestellungen leisten sollen.

 

… die sogenannten «Smart Pills» durch die menschliche Magensäure betrieben werden?

Sobald der Chip mit der Magensäure in Kontakt tritt, löst er ein Signal aus, das über ein Smartphone dem behandelnden Arzt die erfolgreiche Einnahme des Medikamentes mitteilt.

 

… die Forschungsabteilung von Motorola an einer Chip-Pille tüftelt, welche die Bedienung elektronischer Geräte revolutionieren soll?

Man schluckt eine kleine Pille mit einem Mikrochip, dessen Signal an jede beliebige Stelle übertragen wird. So lassen sich elektronische Geräte ohne PIN bedienen. Ähnlich funktionieren kleine elektronische Tattoos auf der Haut.

 

… ein Studentenprojekt am Media Lab des MIT in Boston das Lesen zu einem körperlich fühlbaren Erlebnis machen will?

Vorerst benötigt man eine Art Korsett, das aus Kompressionskissen, Wärmeplatten und Vibrationsmotoren besteht und ein speziell für das tragbare Lesegerät geschriebenes Buch.

19.09.2019 15:06:51

 

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