So können die Klimaziele erreicht werden

So können die Klimaziele erreicht werden

Donnerstag, 12. Mai 2022Lesezeit: 9 Minuten

Bis 2050 wollen viele Volkswirtschaften die Klimaneutralität erreicht haben. Damit dieses Vorhaben gelingen kann, sind enorme Anstrengungen vonnöten. Es muss kräftig in die Technologien und Infrastruktur, die die Energiewende erst möglich machen, investiert werden. Dies eröffnet Anlegern viele Möglichkeiten. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass das Interesse an nachhaltigen Investments in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Erfahren Sie im Blogbeitrag mehr über die neu aufgelegten Tracker-Zertifikate auf den Green Energy Strategy Index und den Green Technology Strategy Index.

Wichtiger Meilenstein

In den letzten Jahren sind Themen wie Dekarbonisierung sowie Klima- und Umweltschutz unter anderem dank des Medieninteresses für die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, der Fridays-for-Future-Bewegung, der Einigung der Weltgemeinschaft auf die Klimaziele in Paris oder der wachsenden Bedeutung Erneuerbarer Energien immer mehr in den Fokus gerückt. Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen musste zuletzt anderen Themen in der medialen Wahrnehmung weichen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Suche nach Wegen und Mitteln zum Erreichen der Klimaneutralität und zur Senkung der CO2-Emissionen stillgestanden hätte. Die UN-Klimakonferenz in der französischen Hauptstadt Paris im Dezember 2015 bedeutete einen Durchbruch.

197 Staaten haben sich damals auf ein neues, globales Klimaschutzabkommen geeinigt. Das Abkommen trat am 4. November 2016 in Kraft, nachdem es bis dahin von 55 Staaten, die mindestens 55 Prozent der globalen Treibhausgase emittieren, ratifiziert wurde. Zu den Zielen gehört die Begrenzung der Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf «deutlich unter» 2 Grad Celsius. Gleichzeitig sollen aber auch Anstrengungen für eine Begrenzung auf 1.5 Grad Celsius unternommen werden. Die Fähigkeit zur Anpassung an den Klimawandel soll gestärkt werden und wird neben der Minderung der Treibhausgasemissionen als gleichberechtigtes Ziel etabliert, während die Finanzmittelflüsse mit den Klimazielen in Einklang gebracht werden sollen.

Klimaneutralität bis 2050

Welcher Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen geleistet werden soll, legt jeder Staat zunächst einmal für sich selbst fest. Alle fünf Jahre findet eine Bestandsaufnahme statt. Zudem müssen die nationalen Klimaschutzbeiträge ab 2025 alle fünf Jahre fortgeschrieben und gesteigert werden. Die Rede ist von dem sogenannten Ambitionsmechanismus. Entwicklungsländer werden bei Minderung und Anpassung von den Industrieländern durch Technologieentwicklung und -transfer, durch Kapazitätsaufbau sowie durch finanzielle Hilfe unterstützt. Die Europäische Union (EU) will bis 2050 klimaneutral sein. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen 55 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 eingespart werden. Das EU-Klimagesetz legt diese Ziele erstmals gesetzlich fest. Teil des Gesetzes soll beispielsweise eine Verschärfung des bestehenden EU-Emissionshandelssystems sein. Bisher haben sich daran Energieunternehmen, die energieintensive Industrie und Teile des Luftverkehrs beteiligt, während die Obergrenzen für die Gesamtemissionen einzelner Wirtschaftszweige jedes Jahr gesenkt wurden.

Geplant sind nun noch stärkere jährliche Senkungen. Ausserdem soll der Luftverkehr in Zukunft keine kostenlosen Emissionszertifikate mehr erhalten. Die Schifffahrt soll ebenfalls in den Emissionszertifikatehandel einsteigen. Ab 2026 soll der Emissionszertifikatehandel auf Gebäude und den Verkehr ausgeweitet werden. Im Verkehrsbereich sind zudem strengere CO2-Emissionsnormen für PKWs und leichte Nutzfahrzeuge angedacht. Ab 2035 sollen schliesslich nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden dürfen. Damit batterieelektrische Fahrzeuge oder Brennstoffzellenautos jedoch eine Chance haben, muss die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Es sollen Tank- und Ladestationen an den grossen Verkehrsstrassen alle 60 Kilometer für Elektroautos und alle 150 Kilometer für Wasserstofffahrzeuge errichtet werden. Ein weiteres Mittel ist eine CO2-Grenzsteuer auf bestimmte Importe. Auf diese Weise soll der CO2-Ausstoss nicht in andere Länder verlagert werden, während europäische Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben sollen.

Darüber hinaus sollen erneuerbare Energien ausgebaut und die Energieeffizienz erhöht werden. Genauso wie die EU will auch die Schweiz bis 2050 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstossen. Dieses Netto-Null-Ziel hat der Bundesrat 2019 beschlossen. Am 27. Januar 2021 hat er die dazugehörige «Langfristige Klimastrategie der Schweiz» verabschiedet. Darin sind Leitlinien für die Klimapolitik bis 2050 und strategische Ziele für die verschiedenen Sektoren festgelegt. Beispielsweise sollen die Treibhausgase bis 2030 um 50 Prozent gesenkt werden. Dass solche Ziele nicht immer erreicht werden, zeigt jedoch der Umstand, dass die Schweiz den Treibhausgasausstoss zwischen 1990 und 2020 um 19 Prozent reduzieren konnte. Angedacht war ein Rückgang um 20 Prozent. Bis 2050 bleibt noch etwas Zeit, um diesen knappen Rückstand aufzuholen.

Kohlestrom befeuert die wirtschaftliche Erholung

Jüngste Entwicklungen zeigen allerdings auch, dass Handlungsbedarf besteht. COVID-19 hat die wirtschaftliche Entwicklung in vielen Teilen der Welt massiv negativ beeinflusst. Phasen eines solchen wirtschaftlichen Abschwungs verschaffen unserem Planeten immer wieder eine Art Verschnaufpause. Dies konnte man bereits infolge der weltweiten Finanzkrise von 2007/08 beobachten. Die jüngste Verschnaufpause war allerdings nicht besonders lang. Bereits 2021 kehrten die weltweiten CO2-Emissionen nicht nur auf ihr Vorkrisenniveau zurück. Vielmehr wurde ein neuer Rekordstand erreicht. Laut Statistiken der Internationalen Energieagentur (IEA) lag der Ausstoss der energiebedingten CO2-Äquivalente im Vorjahr bei 36.3 Milliarden Tonnen. Energiebedingt bedeutet in diesem Fall, dass die Emissionen aus der Energieverbrennung und industriellen Prozessen erfasst werden.

Der Anstieg im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 lag bei fast 2.1 Gigatonnen oder etwa 6 Prozent. 2020 waren die Emissionen noch um 5.2 Prozent oder etwa 1.9 Gigatonnen gegenüber 2019 geschrumpft. Impfprogramme und umfangreiche Stützungsmassnahmen vonseiten vieler Regierungen hatten laut IEA jedoch für eine rasche wirtschaftliche Erholung und damit auch eine Erholung bei den CO2-Emissionen gesorgt. Es wird zudem auf einige Sondereffekte wie seltene Wetterphänomene verwiesen, die eine ungewöhnlich hohe Verbrennung von Kohle nach sich gezogen hätten, während gleichzeitig so viel Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen wurde wie noch nie zuvor. 2021 war Kohle für mehr als 40 Prozent des Wachstums bei den CO2-Emissionen verantwortlich. Ihr Ausstoss lag laut IEA bei 15.3 Gigatonnen.

Chancen der alternativen Energieerzeugung

Wenn es um die grössten Verursacher von Emissionen geht, ist der Bereich Stromerzeugung führend. Dieser war 2021 für etwa 14.6 Gigatonnen an CO2-Emissionen verantwortlich. Dabei gab es vor allem in China einen grossen Anstieg. Daher wäre es gerade im Bereich der Stromerzeugung von Vorteil, auf erneuerbare Energiequellen zurückzugreifen, da die wirtschaftliche Erholung vor allem einen Anstieg der Elektrizitätsnachfrage mit sich brachte. Während das chinesische BIP 2021 um mehr als 8 Prozent nach oben kletterte, legte die Elektrizitätsnachfrage in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt um rund 10 Prozent zu. Gleichzeitig wurden etwa 56 Prozent dieses Anstiegs mithilfe der Kohleenergie gedeckt.

Trotz der Beliebtheit von Kohlekraftwerken gab es auch einige erfreuliche Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Laut IEA hatten erneuerbare Energien und die Atomkraft 2021 zusammen einen höheren Anteil an der Stromerzeugung als Kohle. So hätte die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit mehr als 8`000 Terawattstunden (TWh) einen neuen Rekordwert erreicht, entsprechend einem Anstieg von etwa 500 TWh gegenüber 2020. Wind und Sonne hätten zu einem Zuwachs von 270 bzw. 170 TWh beigetragen, während die Stromerzeugung aus Wasserkraft aufgrund von Dürren in den USA und Brasilien um 15 TWh abgenommen hätte. In Zukunft dürfte ein zunehmender Teil des Stroms mithilfe erneuerbarer Quellen erzeugt werden.

Auch in anderen Bereichen wie der Wärmeversorgung sollten erneuerbare Energien eine wichtiger werdende Rolle spielen, sodass die erneuerbaren Energien insgesamt einiges an Wachstumspotenzial mitbringen sollten. Beispielsweise schätzt man bei Market Research Future (MRFR), dass der weltweite Markt für erneuerbare Energien bis zum Jahr 2027 im Schnitt um etwa 8,5 Prozent auf rund 2.9 Billionen US-Dollar anwachsen sollte. Dieser Anstieg sollte mit einem ähnlich schnellen Zuwachs bei der installierten Kapazität einhergehen. Laut Mordor Intelligence lag diese im Jahr 2020 bei etwa 2.867 Gigawatt (GW) und sollte voraussichtlich bis 2027 einen Wert von rund 4.800 GW erreichen. Dies würde zwischen 2022 und 2027 einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 7.6 Prozent entsprechen.

Vontobel Green Energy Strategy Index

Damit die Welt den Umstieg auf erneuerbare Energien schafft und die ambitionierten Klimaziele erreicht werden, sind enorme Investitionsanstrengungen sowohl durch Regierungen als auch durch den Privatsektor vonnöten. Strom aus Wind- und Sonnenenergie sowie aus Wasserkraft dürften in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Entsprechend sind auch die Zulieferer gefragt, die das nötige Equipment wie Rotoren für Windenergieanlagen bereitstellen. Darüber hinaus gilt es jedoch auch, die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Deutschland galt lange Zeit als Musterland in Sachen erneuerbarer Energien. Ihr Ausbau kam dank üppiger staatlicher Förderungen schnell voran. Allerdings waren die Stromnetze nicht immer auf die Wind- und Sonnenenergie vorbereitet.

Noch immer wird versucht, die Stromnetze derart auszubauen, dass mithilfe der Windenergie erzeugter Strom aus dem windreichen Norden der Republik zu den Industriezentren im Süden transportiert werden kann. Dies ist jedoch nur eines der Probleme, die im Zuge der Energiewende gelöst werden müssen. Daher ergeben sich für die Branchenvertreter auch sehr viele Betätigungsfelder. Für Anleger wird dieser Bereich beispielsweise durch den Vontobel Green Energy Strategy Index investierbar gemacht. Dieser deckt Unternehmen ab, die sich mit der Energiegewinnung mithilfe von Wind und Sonne, der Wasserkraft und Brennstoffzellen beschäftigen. Vertreten sind auch die entsprechenden Zulieferer sowie Unternehmen, die die Infrastruktur ermöglichen. Für die Indexauswahl kommen Unternehmen infrage, die sich mit der Energieerzeugung mithilfe erneuerbarer Quellen sowie den für diese Branche wichtigen Produkten und Dienstleistungen beschäftigen.

Diese werden in die sechs Kategorien Solar, Wind, Wasserkraft, Wasserstoff, Infrastrukturunternehmen und Zulieferer aufgeteilt. Dabei können die Indexwerte sowohl aus den entwickelten Volkswirtschaften als auch aus den Emerging Markets stammen. Unternehmen müssen einen grossen Teil ihrer Umsätze mit der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen oder dazugehörigen Produkten und Dienstleistungen generieren. Ausgeschlossen werden Unternehmen, die einen bedeutenden Teil ihrer Erlöse mithilfe von Kohle oder fossilen Energieträgern generieren. Ein schlechteres MSCI ESG Rating als „BB“ sorgt ebenfalls für eine Disqualifikation. Aus den jeweiligen Kategorien werden die infrage kommenden Unternehmen je nach Marktkapitalisierung ausgewählt. Zudem werden Liquiditätsmerkmale berücksichtigt: Die entsprechenden Aktien müssen derart handelbar sein, dass Indexanpassungen in einer angemessenen Zeit möglich sind.

Noch mehr Ansatzpunkte

Im Bereich der Energiewende sind erneuerbare Energien nicht der einzige Hebel, an dem man ansetzen kann. Entsprechend beschäftigen sich auch nachhaltige Investments mit einem weitaus grösseren Feld. Damit die Energiewende gelingt, sind beispielsweise Speichertechnologien unerlässlich. Bekanntermassen scheint die Sonne nicht 24h am Tag. Zudem weht der Wind unregelmässig. Daher gilt es, Technologien zu entwickeln, die einen mithilfe von Sonnenenergie generierten Strom auch in der Nacht oder an wolkigen Tagen nutzbar machen. Ähnlich verhält es sich mit dem mithilfe der Windenergie generierten Strom an windarmen Tagen. Die Menschheit darf allerdings nicht nur daran denken, wie sie nachhaltige Energiequellen erschliessen kann. Im Bereich der Einsparung von Energie und Ressourcen ergeben sich ebenfalls enorme Chancen.

In den vergangenen Jahren konnten Verbraucher beispielsweise mithilfe effizienterer Kühlschränke oder Waschmaschinen anhand ihrer Stromrechnungen miterleben, welche positiven Effekte Energieeffizienz nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf den eigenen Geldbeutel haben kann. An dieser Stelle hört das Thema Energieeffizienz nicht auf. So hat das Umweltbundesamt ein Einsparpotenzial beim ⁠Endenergieverbrauch⁠ in Deutschland von rund 8.750 Petajoule im Jahr 2014 um 10 Prozent auf rund 7.910 Petajoule im Jahr 2035 ausgemacht. Mit zusätzlichen Anstrengungen in allen Sektoren könne der Endenergieverbrauch sogar um 27 Prozent auf rund 6`380 Petajoule sinken. An dieser Stelle sind effizientere Produkte, Produktionsweisen in der Industrie, aber auch Verhaltensänderungen bei den Verbrauchern gefragt.

Unsere Konsumgesellschaft hat in der Vergangenheit das Wegwerfen von Waren gefördert. Ein grosses Problem ist zudem rund um Plastik entstanden, da die Natur dieses Material nicht abbauen kann. Daher wird der Wandel, hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der immer mehr Waren recycelt werden, in Zukunft ebenfalls ein wichtiger Teil des Umwelt- und Klimaschutzes sein. Zumal der Erfolg der Energiewende oder des Klima- und Umweltschutzes für viele Menschen schon heute eine Frage des Überlebens darstellt. Dies sieht man beispielsweise, wenn es um eine nachhaltige Wasserversorgung geht. Die Weltbevölkerung wächst, während viele Menschen schon heute mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Diesen Themen widmet sich der Vontobel Green Technology Strategy Index.

Vontobel Green Technology Strategy Index

Der Vontobel Green Technology Strategy Index konzentriert sich auf Unternehmen, die Lösungen oder Technologien liefern, um wichtige Herausforderungen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz anzugehen. Dazu gehört beispielsweise der Wandel, hin zu einer emissionsarmen Ökonomie. Im Fokus stehen die Bereiche Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen (Wind, Sonne, Wasserkraft), Speichertechnologien, aber auch Produkte und Dienstleistungen zur Erhöhung der Energieeffizienz oder Senkung der Luft- und Umweltverschmutzung. Genauso im Blickpunkt stehen aber auch Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, um Ressourcenknappheiten, wie im Fall der Trinkwasserversorgung, anzugehen.

Betrachtet werden zudem Unternehmen, die sich der Landwirtschaft und Nahrungsmittelversorgung mithilfe nachhaltiger und organischer Methoden verschrieben haben. Ein wichtiger Teil des Index sind die Bereiche Kreislaufwirtschaft und Recycling. Zu den Indexkategorien gehören die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Vermeidung von Umweltverschmutzung und nachhaltige Landwirtschaft. Hinzu kommen Unternehmen, die sich stark im Bereich nachhaltige Wasserversorgung engagieren. Um die infrage kommenden Werte zu identifizieren, wird beispielsweise auf internationale Normen wie den UN Global Compact zurückgegriffen. Dagegen werden Unternehmen ausgeschlossen, die sich beispielsweise mit kontroversen Themen wie Waffen oder Kohleaktivitäten beschäftigen.

Vorausgesetzt wird zudem ein MSCI ESG Rating von mindestens «BB». Darüber hinaus werden, unter anderem mit Blick auf Anpassungen im Index, Mindestanforderungen an die Handelbarkeit der Indexwerte gestellt. Dabei wird im Vontobel Green Technology Strategy Index eine Übereinstimmung mit der EU-Taxonomie zu nachhaltigen Investments von mindestens 30 Prozent angestrebt. Die EU-Taxonomie soll private Investitionen in Tätigkeiten lenken, die notwendig sind, um Klimaneutralität zu erreichen. Ausserdem soll sie eine Art Orientierungshilfe sein, um nachhaltige Investments zu identifizieren. Zum Start des Index soll die Übereinstimmung mit der EU-Taxonomie bei knapp 74 Prozent liegen.

Fazit

Zum Erreichen der weltweiten Umwelt- und Klimaziele gehört nicht nur eine auf erneuerbaren Quellen beruhende Energieerzeugung. Die entsprechende Infrastruktur sowie die dazugehörigen Produkte und Dienstleistungen sind ebenfalls ein wichtiger Teil, genauso wie die passenden Speichertechnologien sowie eine verbesserte Energie- und Ressourceneffizienz. Ein wichtiges Ziel ist auch die Kreislaufwirtschaft, in der möglichst viele Produkte recycelt werden, während eine nachhaltige Wasserversorgung insbesondere mit Blick auf Trends wie die wachsende Weltbevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Vontobel Green Energy Strategy Index und der Vontobel Green Technology Strategy Index machen diese Themen auch für Privatanleger investierbar. Für die Verwaltung der Indizes fällt jeweils eine Gebühr von 1.25% p.a. im Index an. Anleger tragen das Marktrisiko der in den Indizes enthaltenen Aktien entsprechend einem Direktinvestment. Da die Indizes in US-Dollar berechnet werden, besteht ein Währungsrisiko bei Produkten mit einer abweichenden Produktwährung.



05.12.2022 18:51:56

 

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