Silber auf Aufholjagd: Konsolidiert die Gold-Silber-Ratio?

Silber auf Aufholjagd: Konsolidiert die Gold-Silber-Ratio?

Mittwoch, 7. August 2019Lesezeit: 2 Minuten

Die jüngste Leitzinssenkung der Fed, sowie der sich wieder zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China lässt viele Investoren aus dem Aktienmarkt flüchten. Die weltweiten Leitindizes korrigierten zum Ende vergangener Woche enorm. Aber es gibt auch Aktien, die von dieser Entwicklung profitieren könnten.

Flucht in Sachwerte – Hat Silber mehr Potential?

Die Flucht in Sachwerte ist aufgrund der erhöhten Unsicherheit am Markt gross und hat zuletzt auch die Edelmetalle erfasst. Nach dem Anstieg bei Gold, sehen manche Investoren jetzt sogar noch mehr Potenzial beim «kleinen Bruder» Silber. Aus Angst vor weiteren radikalen Lockerungsaktionen der Notenbanken und einem Währungskrieg zwischen den grossen Wirtschaftsblöcken, dessen Ende noch nicht absehbar ist, versuchen Anleger, ihr Geld in sichere Edelmetalle umzuschichten. Silber könnte davon in besonderer Weise profitieren, weil es zuletzt hinter Gold weit zurückgeblieben ist. Der Silberpreis hat in diesem Jahr rund sechs Prozent zugelegt. Vom Tief Ende Mai sind es sogar 14 Prozent. Mit 16,40 Dollar steht Silber so hoch wie seit gut einem Jahr nicht mehr.

Und die Kapitalflüsse sprechen für sich: Zum einen verzeichnen die Silber-ETFs deutlich stärkere Zuflüsse als die Gold-ETFs. Silber-ETFs verzeichneten allein seit dem Monat Juni 2019 einen Mittelzufluss von 15%, während Gold-ETFs nur einen Mittelzufluss von 6% seit Jahresbeginn aufweisen. Daher ist es durchaus möglich, dass Anleger nach dem deutlichen Preisanstieg von Gold nach einem alternativen Edelmetall suchen könnten.

Gold-Silber Ratio: Silber erscheint gegenüber Gold preiswert

Während Gold in den vergangenen drei Jahren kräftig im Wert gestiegen ist, liegt der Silberpreis noch immer rund 17 Prozent unter dem 5-Jahres-Hoch von 2016. Das hat dazu geführt, dass Gold zwischenzeitlich 93 Mal so teuer wie der kleine Bruder Silber war. Nach der jüngsten Silberrally ist der Wert nun auf 88 gefallen. Das liegt aber noch immer deutlich über dem historischen Wertverhältnis der beiden Edelmetalle. Seit dem Jahr 2000 lag das Gold-Silber-Verhältnis bei durchschnittlich 64, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sogar bei lediglich 59. Nach Ansicht von Experten könnte Silber in den kommenden Wochen weiteren Boden gutmachen. Zumindest dann, wenn die Nachfrage nach Edelmetallen generell so stark bleibt. Es ist jedoch zu beachten, dass frühere Wertentwicklungen keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung sind.

Für Anleger, die nicht physisch in Silber investieren möchten und denen der Silberpreis zu volatil ist, haben wir derzeit eine spannende Anlagealternative: Da eine erhöhte Nachfrage sowie ein steigender Preis auch den Silberminen-Unternehmen in die Karten spielt, haben wir zwei Multi Barrier Reverse Convertibles auf jeweils drei bekannte Silberminen-Aktien mit einer 50% Barriere für Sie in Zeichnung gelegt. Die Entwicklung des Silberpreises könnte daher zu einer stabilen Bewegung der Aktien beitragen.

Berührt oder durchbricht einer der Basiswerte während der Beobachtungszeit die Barriere und schließt auch nur einer der Basiswerte am Tag der Schlussfixierung unter dem jeweiligen Ausübungspreis, erfolgt – zusätzlich zum Kupon – die Lieferung einer festgelegten Anzahl des Basiswertes mit der schlechtesten Wertentwicklung, d. h. der Basiswert mit der schlechtesten Wertentwicklung bestimmt in diesem Szenario die Tilgung des Barrier Reverse Convertibles. Es ist zu beachten, dass Anleger das Risiko des Geldverlustes bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. Garanten tragen.

10.12.2019 15:38:40

 

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