LafargeHolcim - Wie aktionärsfreundlich kann man werden?

LafargeHolcim - Wie aktionärsfreundlich kann man werden?

Freitag, 6. Januar 2017 von Dominik MeyerLesezeit: 1 Minute

Der erfolgreiche Verkauf von Aktiven und die Aussicht auf signifikante Synergien haben den Investment-Grade-Status nach der Fusion gesichert.

Der im April 2014 angekündigte Merger mit Lafarge, dessen Rating im Junkbereich lag, hat zur Infragestellung des Investment-GradeRatings (IR) von LafargeHolcim geführt. Diese Zweifel vermochte das Management durch den geplanten Verkauf von Aktiven und die Schaffung von Synergien relativ schnell aus dem Weg zu räumen. Die Unternehmensführung bekennt sich nach wie vor zum Investment-GradeStatus.

Dennoch stellt sich die Frage, ob die kürzlich angekündigten Aktionärsmassnahmen nicht auf Kosten der Kreditgeber gehen. Das Vertrauen der Bondinvestoren wurde am Investorentag in London Ende November zumindest teilweise untergraben. Angekündigt wurden unter anderem eine Dividendenerhöhung pro Aktie von CHF 1.50 auf CHF 2.00, eine Steigerung der Ausschüttungsquote auf 50 % sowie Aktienrückkäufe im Umfang von einer Milliarde Schweizer Franken über die nächsten zwei Jahre. Es bleibt abzuwarten, inwieweit diese Massnahmen auf Kosten der Kreditgeber gehen.

 

23.10.2019 12:38:22

 

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