Glencore - Das Pendel schwingt wieder höher

Glencore - Das Pendel schwingt wieder höher

Freitag, 6. Januar 2017 von Dominik MeyerLesezeit: 1 Minute

Die Erholung der Rohstoffpreise sowie Glencores Massnahmen zur Selbsthilfe ha ben Abwärtsrisiken wirksam eingedämmt.

Seit unserer letzten Einschätzung vom September 2015 hat sich der Aktienkurs von seinem Tief massiv erholt; die 5-Jahres-CDS Spreads sind gleichzeitig zurückgegangen. Dies ist der deutlichen Verbesserung von Fundamentaldaten der für Glencore relevanten Rohstoffe wie Nickel, Zink oder Kohle geschuldet. Doch wird die längerfristige Preisvolatilität wohl ein charakteristisches Merkmal bleiben.


Die Schuldenreduzierung und durchgeführte Effizienzmassnahmen haben Glencores Krisenresistenz deutlich verbessert. Nebst der Preiserholung haben auch mehrere Managementmassnahmen zur Stabilisierung des Kreditprofils beigetragen. Dazu gehören zum einen geplante Aktiva-Verkäufe. Gleichzeitig vermochte Glencore die Stückkosten deutlich zu senken und durch einen angekündigten Dividendenverzicht im Jahr 2016 sowie das Rückfahren von Kapitalinvestitionen den freien betrieblichen Geldfluss (FOCF) auszuweiten. Vor diesem Hintergrund und auf Basis erhöhter Rohstoffpreisprognosen erwarten zum Beispiel Standard & Poor’s nun, dass der FOCF über die nächsten Jahre auf einem Niveau von mehr als USD 3 Milliarden bleiben wird. Die Kennzahl «betrieblicher Geldfluss (vor Änderungen des Nettoumlaufvermögens)/Nettoverschuldung» dürfte zudem 2016 auf ungefähr 25 % zu liegen kommen und sich 2017 ausweiten. Dementsprechend hat die Ratingagentur nach der Rückstufung auf «BBB–» im Februar 2016 ihren Ausblick bereits Ende September wieder auf «positiv» angehoben.

 

17.07.2019 11:25:21

 

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