Deutsche Bank: Zieht die Aktie mit Citi mit?

Deutsche Bank: Zieht die Aktie mit Citi mit?

Dienstag, 15. Januar 2019 von Maciej GajLesezeit: 1 Minute

Gastbeitrag von Maciej Gaj

Das Wertpapier der Deutschen Bank weist seit Jahresbeginn zur Abwechslung eine positive Bilanz auf und notiert sogar an der oberen Begrenzungslinie eines kurzfristigen Abwärtstrendkanals – vielleicht kann der Wert an die Gewinne von US-Banken anknüpfen.

Man darf gespannt sein, ob das Wertpapier der Deutschen Bank vor dem Hintergrund der gerade erst gestarteten US-Bankenberichtssaison seine positive Entwicklung fortsetzen kann. Noch steckt die Aktie in einem seit Mitte September bestehenden Abwärtstrend fest, zeigt aber Ambitionen zu einem möglichen Ausbruchsszenario. Nur wenig höher verlaufen aber schon wieder markante Hürden, wie beispielsweise ein Horizontalwiderstand sowie der gleitende Durchschnitt EMA 50 (blaue Linie) auf Tagesbasis um 8.00 Euro.

Sollten Anleger jedoch wieder Mut fassen und bei positiven Impulsen aus den USA bei der Deutschen Bank mitziehen, könnte sich durchaus eine längere Erholungsbewegung einstellen. Dafür aber müssen Investoren schon sehr bald handeln, damit es zu keinem Abpraller an der aktuellen Trendlinie kommt. Technisch lässt sich entfernt sogar eine zugegeben etwas schiefe, aber eindeutige inverse SKS-Formation seit Anfang Dezember ausmachen. Bis zu einer Aktivierung ist aber noch viel Arbeit zu leisten, aber partout nicht unmöglich.


Beobachten und rechtzeitig handeln

Noch ist ein Einstieg in Long-Positionen tendenziell spekulativ, erst oberhalb der Marke von grob 8.00 Euro sollten grössere Kapitalzuflüsse das Wertpapier der Deutschen Bank merklich anschieben und eine Erholung in Richtung des Niveaus von rund 9.50 Euro erlauben zu vollziehen. Sobald der Abwärtstrend überwunden wurde, könnten Positionen beispielsweise über ein Faktor-Zertifikat auf die Deutsche Bank mit einem fest eingebauten Hebel aufgebaut werden. Mit erhöhter Volatilität könnte anschliessend aber mit Hürden um 8.00 Euro zu rechnen sein.

Ausbruch abwarten

Eine Eintrübung des bisherigen Chartbildes würde sich nach technischen Massstäben hingegen bei einem Tagesschlusskurs unterhalb des letzten Zwischentiefs von 7.15 US-Dollar ergeben. Dann würde nämlich das Wertpapier Gefahr laufen, an seine Jahrestiefs aus 2018 bei 6.67 Euro zurückzusetzen. Ob es im Anschluss aber nicht noch tiefer geht, muss an entsprechender Stelle erst noch ausgewertet werden.

5-Jahres-Chart Deutsche Bank

15.11.2019 04:42:56

 

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