Der Klassiker kommt auch 2018 nicht aus der Mode

Der Klassiker kommt auch 2018 nicht aus der Mode

Montag, 22. Januar 2018Lesezeit: 5 Minuten

Die drei Blue-Chips, Nestlé, Novartis und Roche, erfreuen sich in der «Struki»-Welt grosser Beliebtheit. Entsprechend hoch ist auch die Nachfrage nach Produkten auf die Spitzenreiter. Führend unter ihnen: der Barrier Reverse Convertible. Es gibt aber noch mehr.

Die Produktpalette bietet noch einige weitere Strukturvarianten mit attraktiven Features. Lesen Sie im heutigen Beitrag, weshalb sich die drei Blue-Chips bei Anlegern so grosser Beliebtheit erfreuen. Und erfahren Sie, weshalb ein BRC eine interessante Option gegenüber der Direktanlage darstellt. In den kommenden Wochen werden wir Ihren Produkthorizont erweitern und Ihnen die «Trend-Varianten» des Klassikers vorstellen, die Sie in unserer Zeichnungsliste entdecken können.

Die drei Blue-Chips kurz umrissen

Nestlé, Novartis und Roche zählen gemessen an Umsatz oder Mitarbeiterzahlen zu den grössten Firmen der Schweiz. Betrachtet man den Börsenwert, sind sie die absoluten Spitzenreiter und vereinen, gemessen am SMI®, eine Gesamtkapitalisierung von 6.34% des Schweizer Aktienmarktes (Quelle: technolab, 31.12.2017). Die drei Schwergewichte zählen aber nicht nur in der Schweiz – sondern auch global – zu den Leadern in ihren Geschäftsfeldern.

Mit ihrem Marktanteil und einem Umsatz von knapp 256 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2017, gehören «Nestle, Novartis, Roche» zu den beliebtesten Basiswertkombinationen in der Kategorie «Renditeoptimierung» der Schweizer Anleger (Quelle: technolab, 31.12.2017). Knapp 25% der gehandelten Produkte mit dieser Basiswertkombination stammen aus dem Hause Vontobel. Die wohl bekannteste der häufig verwendeten Strukturen ist der klassische Barrier Reverse Convertible (BRC).

Nestlé – weltweit grösster Lebensmittel- und Getränkeproduzent

Nestlé

Neben Blockbuster-Brands noch mehr als 2‘000 Marken

Mit rund 328‘000 Mitarbeitern und Standorten in 191 Ländern ist Nestlé das weltweit grösste Unternehmen für Lebensmittel und Getränke. Zu seinem mehr als 2‘000 Marken umfassenden Produktportfolio gehören Blockbuster-Brands wie Nescafe, Maggi, Buitoni und Nespresso. Der Umsatz im Jahr 2016 belief sich auf 89.5 Milliarden Schweizer Franken, was gemäss Angaben der IWF in etwa dem Bruttoinlandsprodukt der Ukraine entspricht. Der Reingewinn betrug gemäss eigenen Angaben von Nestlé rund 10.5 Milliarden Schweizer Franken (Quelle: Nestlé.ch, 16.01.2018).

Innovationen werden getrieben

Das finanzstarke Unternehmen investiert jährlich etwa zwei Milliarden Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung und liegt damit im Konkurrenzvergleich auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Die auch in schwächelnden Märkten erfolgreichen Produktlancierungen zeigen, dass sich diese Ausgaben auszahlen. Dank seiner innovativen Produkte und mehr als 30 «Blockbuster–Brands» kann Nestlé überdurchschnittliche Wachstumsraten ausweisen (Quelle: Nestlé.ch, 16.01.2018). Alles in allem kann Nestlé gemäss dem Vontobel-Aktien-Research ein sehr stabiles Geschäftsmodell vorweisen, das bewiesen hat, dass auch in einem schwierigen Geschäftsumfeld Umsatzwachstum und eine Verbesserung der Margen erzielt werden können (Quelle: Vontobel Pocket-Guide, 02.11.2017).

Novartis – Traditionsunternehmen und doch innovativ

Novartis

Fokus auf patentgeschützten Medikamenten

Novartis ging 1996 aus dem Zusammenschluss von Ciba-Geigy und Sandoz hervor. Die Wurzeln des in Basel ansässigen Unternehmens reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück und gründen auf der Produktion synthetischer Farbstoffe. Heute fokussiert sich das Unternehmen auf innovative patentgeschützte Medikamente, Generika und Produkte der Augenheilkunde und beschäftigt allein in der Schweiz rund 13‘000 Mitarbeiter. Weltweit ist Novartis mit etwa 121‘000 Mitarbeitern in über 140 Ländern tätig. Dass Forschung und Entwicklung den Kern des Unternehmens bilden, zeigt sich in den im Konkurrenzvergleich führend hohen Investitionen: Rund 19% des weltweiten Umsatzes, welcher sich auf 47.8 Milliarden Schweizer Franken bemisst, werden für die Entwicklung neuer Medikamente verwendet (Quelle: Novartis.ch, 16.01.2018).

Die drei Divisionen

Nach mehreren Übernahmen und Zusammenschlüssen ist das Geschäftsmodell von Novartis in drei Divisionen unterteilt: «Innovative Medicines», «Sandoz» und «Augenheilkunde». Die Sparte «Innovtive Madicines» konzentriert sich auf patentgeschützte Arzneimittel in den Bereichen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Neurologie, Augenheilkunde sowie Immunologie und Dermatologie. Die Unterkategorie «Oncology» fokussiert sich auf Therapien für eine Vielzahl von Krebserkrankungen. Die Division «Sandoz» beschäftigt sich mit der Produktion und dem Vertrieb von Generika und ist führend im Bereich der Biosimilars.

Die dritte Division ist spezialisiert auf die Augenheilkunde. Durch die Übernahme von Alcon im Jahr 2010 verfügt Novartis über das weltweit umfangreichste Sortiment an ophthalmologischen Produkten, wie sie auf ihrer Website verlauten lassen. Dieses reicht von ausgereiften Instrumenten für schwierige Augenoperationen bis zu einer breiten Palette moderner Kontaktlinsen (Quelle: Novartis.ch, 16.01.2018).

Roche – führend in der Gesundheitsforschung

Roche

Grösstes Biotech-Unternehmen der Welt

Bereits seit 1896 beschäftigt sich Roche mit der industriellen Herstellung von Arzneimitteln. Heutzutage ist Roche nicht nur das grösste Biotech-Unternehmen weltweit,sie gehört auch zu den führenden forschenden Healthcare Unternehmen. Gemäss eigener Angaben ist sie mit 29 Produkten in der WHO-Liste der unentbehrlichen Medikamente vertreten. Im Geschäftsjahr 2016 erziele Roche nach eigenen Angaben, mit den beiden Kerngeschäftsfeldern Pharma und Diagnostic, einen Umsatz von 50.6 Milliarden Schweizer. Der Reingewinn belief sich auf 9.7 Milliarden Schweizer Franken. Knapp 80% der Umsätze entstammen der Division Pharma, welche die Krebsmedikamente beinhaltet, die einen nachhaltigen Wachstumstreiber darstellen. Die Umsätze der Division Diagnostics nehmen sich dagegen zwar noch relativ gering aus, allerdings kann der Bereich starkes Wachstum vorweisen (Quelle: Roche.ch, 16.01.2018).

Schnellere Forschungsergebnisse durch Digitalisierung?

Zudem positioniert sich Roche als Marktführer im Laborgeschäft. Zum Erfolg des Unternehmens tragen 94‘052 Mitarbeiter weltweit bei. Als langfristig zentrale Entwicklung für die Pharmabranche, insbesondere im Bereich der Datenanalyse, sieht Roche die Digitalisierung. Von der Nutzung neuer Datenquellen sowie der Analyse und Integration dieser Daten werden schnellere Forschungsergebnisse und eine Verbesserung der individuellen Patientenversorgung erwartet. Gemäss Verwaltungsratspräsident Dr. Christoph Franz sieht sich Roche dank seiner Kerngeschäftsfelder sowie seiner zahlreichen Partnerschaften im Bereich der Digitalisierung als hervorragend positioniert, und die personalisierte Medizin kann weiter angetrieben werden (Quelle: Roche.ch, 16.01.2018).


Stabile Entwicklung

Die Erfolgsgeschichte von Nestlé, Novartis und Roche zeichnet sich aber nicht nur durch ausgewiesenes Wachstum und Innovationskraft aus. Sondern auch in der Entwicklung der Aktienkurse. Vor allem in unsicheren Börsenzeiten erfreuen sich die drei Blue-Chips grosser Beliebtheit, da sie stabile Erträge erwirtschaften und eine hohe Dividendenrendite aufweisen. Historische Daten stellen jedoch keine zuverlässigen Indikatoren für die zukünftige Kursentwicklung dar.

Multi Defender VONTI – der Spitzenreiter unter den «Strukis»

Investments ohne eingebaute Sicherheitspuffer gelten bei Anlegern, die lieber Vorsicht walten lassen, als zunehmend gefährlich. Dabei gibt es tatsächlich eine Lösung, welche einerseits die beschriebene Markterwartung und andererseits die Risikobereitschaft berücksichtigt. Es handelt sich um den Multi Defender VONTI (Barrier Reverse Convertible). Das Anlageprodukt macht sich die Renditechancen des Aktienmarktes zunutze und ist gleichzeitig mit einem Sicherheitspuffer ausgestattet. Renditemöglichkeit und Sicherheitspuffer gibt es allerdings nur bis zu einem festgelegten Niveau. Denn letztlich gibt der Investor über einen Multi Defender VONTI einen Teil seiner Renditechancen der Direktanlage zugunsten einer Risikoreduzierung auf. Im Fall eines sinkenden Aktienkurses sind Anleger im Vergleich zur Direktanlage jedoch insofern besser gestellt, als dass die Coupon-Zahlungen unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes erfolgen.

Besondere Eigenschaften

Der Multi Defender VONTI ist folglich besonders interessant für Anleger, die mit einer seitwärtstendierenden oder leicht ansteigenden Kursentwicklung rechnen – Kursrückschläge zur Barriere jedoch nicht ausschliessen möchten. Ausgestattet ist er mit einem garantierten Coupon von 5.33% p. a. Ein Sicherheitspuffer von 25% - in Form einer Barriere (75%) – schützt vor Verlusten bis zu einem bestimmten Niveau. Verliert keine der drei zugrunde liegenden Aktien während der Laufzeit mehr als 25% gegenüber ihrem Ausübungspreis (Kursniveau bei Anfangsfixierung), werden am Laufzeitende 100% des Nennwertes zurückbezahlt.

Wenn die Barriere während der Laufzeit nur einmal berührt oder unterschritten wird, sind Investoren dem Kursrisiko des schwächsten der zugrunde liegenden Basiswerts ausgesetzt. Im Extremfall kann es somit (bei einem Schlusskurs eines Basiswerts von Null) zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Die garantierte Couponzahlung wird unabhängig des Kursverlaufes ausbezahlt.

Der Anleger trägt das Kreditrisiko der Emittentin.


11.12.2019 13:56:51

 

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