Dem «Fracking» droht nach US-Wahlen kein Ungemach

Dem «Fracking» droht nach US-Wahlen kein Ungemach

Freitag, 7. Oktober 2016 von Stefan EppenbergerLesezeit: 2 Minuten

Während der Präsidentschaft Barack Obamas hat sich die Schieferöl- und -gasindustrie in den USA zu einem wichtigen Wirtschaftssektor entwickelt. Aufgrund der ökologisch fragwürdigen Abbaumethoden bleibt das «Fracking» jedoch politisch umstritten. Eine striktere Regulierung könnte diesen Energiezweig unter Druck bringen.

Die US-Schieferöl- und -gasförderung hat die weltweite Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren revolutioniert. Dank dem Hydraulic Fracturing (Fracking), bei dem mit grossen Mengen an Wasser und Chemikalien unter hohem Druck Öl oder Gas aus dem Boden gepresst wird, vermochten die Vereinigten Staaten ihre Öl- respektive Gasproduktion signifikant zu steigern. Sie leiteten damit einen starken Preisverfall bei Öl und Gas ein. Das Verfahren ist jedoch politisch umstritten, insbesondere unter Demokraten – der Partei Hillary Clintons (siehe Grafik 1).

Grafik 1: Mehrheit der Republikaner befürwortet «Fracking», Quelle: Gallup, Barclays, Vontobel Asset Management

 

Selbst Clinton gegen mehr Regulierung

Eine stärkere Regulierung oder gar ein Verbot der Methode ist gleichwohl unwahrscheinlich. Zum einen konnte dank der Schieferölindustrie die Erdölabhängigkeit der USA vom Ausland stark reduziert werden. Zum anderen sind sowohl Hillary Clinton als auch Donald Trump gegen eine härtere Gangart. Die Schieferöl- und -gasproduzenten ihrerseits verbessern laufend ihre Effizienz und haben ihre Förderungskosten in den vergangenen Monaten erneut gesenkt. Das Angebot bleibt entsprechend hoch und die Preiserholung langsam.

 


 

Das Rendite-/Risikoprofil von Ölförderern optimieren

Auch wenn vom Vontobel Asset Management nur eine langsame Ölpreiserholung erwartet wird, dürfte sich Letztere auf die langfristige Ertragsentwicklung der Ölförderer positiv auswirken. Zudem weisen insbesondere die grossen Erdölunternehmen zurzeit hohe Dividendenrenditen auf, die für die Finanzierung von attraktiven Konditionen bei bestimmten strukturierten Produkten verwendet werden können.

Durch Investition in einen Barrier Reverse Convertible, der auf Ölförderern basiert, können sich Anleger deren Aktienkursentwicklungen zunutze machen. Erwartet ein Investor, dass die Kurse während des Anlagezeitraumes einen stabilen Verlauf nehmen, könnte man dank der Auszahlungsstruktur eines solchen Investments attraktive Renditen erzielen – und das Aktienkursrisiko reduzieren. Mittels des garantierten Coupons, der unabhängig vom Kursverlauf gezahlt wird, lässt sich in Zeiten seitwärts weisender Kursentwicklungen folglich das Rendite-/Risikoprofil gegenüber einer Direktanlage optimieren. Werfen Sie einen Blick auf Barrier Reverse Convertible mit interessanten Produktkonditionen wie den Double Coupon Multi Defender VONTI. Oder den Multi Defender VONTI mit Partizipation: Mit ihm besteht die zusätzliche Chance, an einer möglicherweise steigenden Basket-Entwicklung zum Laufzeitende teilzuhaben.

 

Ölpreis-Futures oder Aktien? Nutzen Sie beides – wechselweise

Möchten Anleger auf eine potenziell positive Entwicklung der Ölförderer und eine Erholung des Ölpreises setzen, könnten sie über die Investition in ein VONCERT (Tracker-Zertifikat) eine clevere Anlagestrategie für sich nutzen: Der Vontobel Oil-Strategy Index ist je nach Marktphase entweder in Ölpreis-Futures oder in Aktien von führenden (amerikanischen und/oder kanadischen) Ölproduzenten investiert. Dieser Wechsel zwischen Ölpreis-Futures und Unternehmensaktien von Ölförderern kann zu Performance-Vorteilen gegenüber Benchmark-Indizes und sogar gegenüber der Ölpreisentwicklung selbst führen. Auch wenn Vergangenheitsdaten keine Hinweise auf künftige Entwicklungen geben, veranschaulicht der Vontobel Oil-Strategy Index eine solche Outperformance im letzten Performance-Rückblick.

 

25.01.2020 13:40:48

 

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