Das wichtigste Shopping-Wochenende des Jahres steht vor der Tür

Das wichtigste Shopping-Wochenende des Jahres steht vor der Tür

Mittwoch, 17. November 2021Lesezeit: 2 Minuten

Das Jahr 2021 nähert sich in Windeseile dem Ende zu und der wichtigste Shopping-Tag des Jahres steht nun bald wieder vor der Tür. Nicht nur die Konsumenten dürfen sich auf attraktive Angebote freuen. Auch dem Einzelhandel und den E-Commerce-Anbietern stehen wieder hohe Umsätze bevor. Der sogenannte «Black-Friday» findet dieses Jahr am 26. November statt. Dicht gefolgt vom darauffolgenden «Cyber-Monday» stellen diese beiden Tage neben dem traditionellen Weihnachtsgeschäft für viele Unternehmen die umsatzstärksten Tage des Jahres dar. Doch welchen Einfluss hat die Pandemie auf das Verkaufsgeschehen? Können E-Commerce-Firmen wie Amazon oder Alibaba auch dieses Jahr wieder alle Umsatzrekorde brechen?

E-Commerce verzeichnet immer höhere Wachstumsraten

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten temporären Schliessungen des stationären Einzelhandels, ist die Bereitschaft der Konsumenten, online und von zuhause aus einzukaufen, weiter gestiegen. Aus diesem Grund konnte insbesondere der E-Commerce-Sektor stark von der Pandemie profitieren. Auch in Ländern, in denen das E-Commerce historisch einen erschwerten Stand hatte, wie beispielsweise in Italien oder Spanien, konnte sich das Wachstum im E-Commerce im ersten Quartal des aktuellen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppeln. Jüngsten Branchenschätzungen zufolge entwickelte sich der «Cyber Monday» in den USA bereits zum grössten Online-Einkaufstag aller Zeiten. So meldete Amazon letztes Jahr in den vier Tagen zwischen «Black Friday» und «Cyber Monday» Rekordumsätze von mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz pro Tag. Und dabei handelte es sich lediglich um die Umsätze anderer Firmen über die Handelsplattform.

Amazon vs. Alibaba – ein Kampf der Giganten

Das US-amerikanische Unternehmen Amazon.com Inc. ist ein international führender Online-Versandhändler, bei dem Konsumenten sowohl neue als auch gebrauchte Waren aus beinahe allen Bereichen der Konsumgüterindustrie finden können. Dabei werden nicht alle Produkte von Amazon selbst verkauft, sondern auch private und gewerbliche Verkäufer können ihre Produkte über das Onlineversandhaus anbieten. Das Unternehmen gibt an, dass die Verkäufe durch Drittanbieter etwa 60 Prozent der physischen Produktverkäufe ausmachen.

Hierbei bietet Amazon den Verkäufern die Möglichkeit, die Produkte an sie zu übergeben. Anschliessend kümmert sich der Konzern um die Lagerung, die Verpackung und den Versand der Ware. Dies bietet sowohl den Anbietern als auch den Konsumenten einen grossen Vorteil. Der Anbieter erspart sich auf diese Weise die Lagerung und die aufwendige Logistik. Nebenbei spielt auch die grosse Reichweite der Onlineplattform eine entscheidende Rolle. So haben selbst kleine Anbieter einen direkten Zugang zu einem grossen Kundenstamm. Der Konsument hingegen profitiert von dem Amazon-Kundenservice, der einfachen Rücksendung sowie kostenlosem Versand.

Einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Euromonitor zufolge betreibt Amazon den mit Abstand grössten Online-Shop in Westeuropa. Deutlich differenzierter zeigt sich die Lage allerdings in Osteuropa. Der chinesische Konkurrent und E-Commerce-Gigant Alibaba versucht, Amazon wo immer es geht Marktanteile abzunehmen, und plante so zuletzt auch vermehrt, den Fokus auf den stark umkämpften europäischen Markt zu legen.

Alibaba und Amazon liefern sich alljährlich ein Prestigeduell um die höchsten Umsätze während der Rabattschlacht. Ob 2021 ein neues Rekordjahr wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz dürfte die hohe Aktivität der Konsumenten dem E-Commerce-Sektor einen Schwung geben.


20.01.2022 02:51:47

 

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