Cloud Computing: the sky is the limit

Cloud Computing: the sky is the limit

Mittwoch, 17. Juli 2019Lesezeit: 2 Minuten

Das weltweite Datenvolumen steigt ins unermessliche und traditionelle Speichermedien stossen an ihre Grenzen. Cloud Computing könnte für dieses Problem eine gangbare Lösung darstellen; die Wachstumsprognosen sind entsprechend gross. Viele Unternehmen springen auf den Zug auf und versuchen, als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen.

Wie die Grafik auf Basis des Statista Digital Economy Compass zeigt, werden bereits im kommenden Jahr mehr Daten via Internet auf grossen Serverfarmen gespeichert und bereitgestellt als auf lokalen Geräten. Das Wachstum ist enorm. Wenig erstaunlich ist es folglich, dass praktisch jedes grosse IT-Unternehmen im Bereich der Cloud Services investieren würde, um am Trend teilnehmen zu können.

Quelle: Statista.com

Amazon

Amazon reagierte bereits sehr früh auf diesen Trend. Amazon-Tochter AWS (Amazon Web Services), welche bereits seit dem Jahr 2006 Cloud-Services anbietet, hat es somit geschafft, Marktführerin in diesem Gebiet zu werden. Über die Zeit konnten sie eine Vielzahl an Funktionen und Lösungen erarbeiten, die bereits von Millionen von Kunden in Anspruch genommen werden. Die Marktsegmente, in denen AWS bereits tätig ist, sind zusammen bereits jetzt Billionen von Dollar wert und AWS trug im ersten Quartal zu mehr als der Hälfte des operativen Ergebnisses des Konzernes bei. Und damit sei das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Gemäss Andy Jassy, Chef von AWS, wächst das Cloud Computing-Geschäft von AWS aktuell um 41% und erreicht in diesem Jahr hochgerechnet einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar. Dabei werden erst 3% aller IT-Aufgaben in der Cloud abgewickelt. Weiter geht Jassy davon aus, dass die meisten Unternehmen bis in 10 oder 20 Jahren keine eigenen Rechenzentren mehr haben werden, sondern in der Wolke gearbeitet wird. AWS ist somit einer der grössten Wachstumsträger des Konzerns.

«Wir sind erst ganz am Anfang der grössten technologischen Transformation unseres Lebens», so Andy Jassy, Chef von AWS

Microsoft

Neben Amazon bietet auch der Tech-Gigant Microsoft Services im Bereich des Cloud-Computing an – die Nummer zwei in diesem Gebiet. Und wie auch beim Konkurrenten AWS kann die Sparte ein massives Wachstum verzeichnen: So konnte der Cloud Computing-Umsatz im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 76% gesteigert werden. Während AWS zwar die meisten Funktionen anbiete, so habe Microsoft ein viel grösseres und dynamischeres Netz an Partnern, welche die Lösungen vermarkten sowie Anbieter, welche die Plattform nutzen. Das grosse Ziel: die Marktführerschaft zu übernehmen.

Alphabet

Den dritten Platz im Cloud-Markt belegt der Google-Mutterkonzern Alphabet – mit einem Marktanteil von knapp 10%. Dem Unternehmen, das wie kein anderes Datenmengen verarbeiten und auswerten kann, ist das ein Dorn im Auge. Google-Chef Sundar Pichai will die Lücke zu den Marktführern schliessen – und hat in der Folge eine Offensive in Sachen Cloud-Computing gestartet. Alleinstellungsmerkmal soll der besondere Fokus auf die Kundenanliegen sein; ein etwas anderer Weg, als die Konkurrenten, welche insbesondere auf die Infrastruktur setzen.

IBM

Die drei «Grossen» sind aber nicht alleine auf dem Markt. So hat unter anderen auch IBM Anstrengungen unternommen, einen Teil vom Kuchen abzubekommen und investiert im Bereich des Cloud Computing. Um seine Marktanteile zu vergrössern und wesentliche Fortschritte machen zu können, hat IBM jüngst den amerikanischen Softwarehersteller Red Hat übernommen. In den vergangenen sechs Jahren hat IBM seinen Cloud-Umsatz von 4 Prozent auf 25 Prozent mehr als versechsfacht. Der Zukauf von Red Hat soll über einen Zeitraum von 5 Jahren etwa 2 Prozentpunkte zum jährlichen Umsatzwachstum beitragen.

23.09.2019 15:57:00

 

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