Branchenführer LVMH mit guten Aussichten?

Branchenführer LVMH mit guten Aussichten?

Montag, 7. Oktober 2019Lesezeit: 1 Minute

Der europäische Luxusgüter-Konzern LVMH konnte – trotz einem eher schwierigen Marktumfeld – auch in diesem Jahr (bis anhin) weiter wachsen. Seine Konkurrenz, wozu zum Beispiel Richemont oder die Swatch Group zählen, hatte jedoch mehr Mühe.

Einer der Gründe, weshalb LVMH den anderen Konzernen voraus ist und eine relativ stabile Entwicklung hinlegen konnte, liegt in der Organisation von LVMH. Dank der Strategie, welche auf fünf Grundpfeilern aufbaut, ist LVMH breit diversifiziert und daher nicht von einzelnen Trends oder Sektoren abhängig. Das grösste Segment «Mode» steuert dabei 40% zum Umsatz bei. Daneben betreibt LVMH noch die Bereiche «Wein & Spirituosen», «Parfum & Kosmetik», «Uhren & Schmuck» und «Detailhandel».

Vertrieben werden die Produkte insbesondere über Boutiquen und in eigenen Shops. Die Zahl der Verkaufsstellen konnten in den letzten 10 Jahren verdoppelt werden.

Nicht nur in den verschiedenen Bereichen ist LVMH diversifizierter aufgestellt als zum Beispiel Swatch – sondern auch regional. 30% des Umsatzes werden (ex Japan) in Asien erzielt, 29% in Europa selbst und knapp ein weiterer Viertel in den USA. Auf diese Weise war LVMH auch weniger stark betroffen von politischen Spannungen, wie der US-Chinesische Handelsstreit – oder von der Lage in Hong Kong.

LVMH ist – nachdem bereits das letzte Jahr äusserst zufriedenstellend war – auch dieses Jahr auf Erfolgskurs. So konnte der Umsatz im ersten Halbjahr auf 25 Mrd. Euro gesteigert werden.

Trotz der Kursavancen, die LVMH verzeichnen konnte, wird der Titel noch immer von vielen Analysten mit einem BUY-Rating versehen: der Bloomberg Consensus liegt noch immer mit rund 60% auf BUY.

10.12.2019 15:28:07

 

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