BMW: Geht es weiter runter?

Mittwoch, 9. August 2017 von Frank SterzbachLesezeit: 1 Minute

Gastbeitrag von Frank Sterzbach

Die deutsche Autoindustrie steht erneut in den Schlagzeilen. So sieht sich die Branche aktuell Kartellvorwürfen gegenüber. Kein prima Klima für Autoaktien. Für risikoaffine Anleger stellen wir ein Faktor-Zertifikate auf BMW vor.

Für den Fall, dass die Kartellvorwürfe gegen die deutschen Autobauer zutreffen sollten, hält EU-Kommissar Günther Oettinger eine Milliardenstrafe für möglich. Dies berichtete unlängst die Branchenzeitung „Automobilwoche“. Oettinger solle gegenüber der „Bild-Zeitung“ gesagt haben: „In den vergangenen zehn Jahren hat die EU neun Kartellfälle mit Bezug zur Autoindustrie geahndet und Strafen von rund zehn Mrd. Euro verhängt. Das zeigt, um welche Größenordnung es auch jetzt gehen kann.“ Der „Spiegel“ habe berichtet, dass VW, Audi, Daimler, BMW und Porsche sich illegal über Technik und Zulieferer abgestimmt hätten. Seit den 1990er Jahren gebe es nach „Spiegel“-Informationen geheime Arbeitskreise, mit deren Hilfe der Wettbewerb außer Kraft gesetzt worden sei.

 

Seit Mai abwärts

Die Aktie von BMW bewegt sich derzeit in einem kurzfristigen Abwärtstrendkanal, dessen obere Begrenzungslinie aktuell bei etwa 83 Euro verläuft. Als erste Widerstandsmarke gilt das aktuelle Monatshoch bei 82.43 Euro. Mit Faktor-Zertifikaten auf BMW können kurzfristig orientierte wie risikoaffine Anleger, die von einer in den kommenden Tagen schnell sinkenden oder steigenden BMW-Aktie ausgehen, überproportional partizipieren.

Fünf-Jahres-Chart von BMW

 

 

 

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01.12.2020 01:02:50

 

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